Die Freunde meines Kindes gefallen mir nicht!
Die Suche nach der passenden Clique ist eine Herausforderung für Jugendliche und ein nicht zu unterschätzender Prozess. Oft wählen sie Freunde oder Bekannte nach Kriterien, die Erwachsenen schwer verständlich sind. Eltern haben dabei oft die Sorge, dass ihr Kind in die falschen Kreise gerät, was manchmal durchaus berechtigt sein kann.
Freundschaften und die Suche nach Zugehörigkeit
Jugendliche suchen sich Freunde, um ihren eigenen Weg zu finden und ihre Identität zu entwickeln.
Solange der Jugendliche sich seinem Wertesystem treu bleibt, wird er nach und nach die richtigen Freunde finden.
Freundschaften verbieten?
Freundschaften zu verbieten, löst oft keine Probleme. Jugendliche in diesem Alter brauchen Freiraum und treffen ihre Entscheidungen selbst.
Freunde kennenlernen: Es ist hilfreich, die Freunde des Kindes kennenzulernen und zu ermöglichen, dass sie sich zu Hause treffen. Doch viele Teenager bevorzugen es, ohne Erwachsene Zeit zu verbringen.
Vertrauen und Kommunikation
Vertrauen Sie Ihrem Kind, auch wenn es sich mit Menschen umgibt, die Sie nicht mögen oder wenn es Fehler macht. Es wird seinen eigenen Weg finden.
Wenn Sie Bedenken haben (z. B. bei riskanten Freundschaften), sprechen Sie offen mit Ihrem Kind. Fragen Sie nach, was es an diesen Freunden fasziniert, und erklären Sie, warum Sie Bedenken haben.
Eltern als unterstützende Begleiter
Der Einfluss der Eltern bleibt auch in dieser Phase wichtig, auch wenn Jugendliche ihre Unabhängigkeit suchen. Es ist entscheidend, den Jugendlichen seinen Weg alleine gehen zu lassen, aber auch da zu sein, wenn er Unterstützung braucht.
Freundschaften sind ein zentraler Teil des Erwachsenwerdens und helfen Jugendlichen, sich selbst zu finden. Als Eltern sollten Sie Ihre Kinder dabei begleiten, ohne ihnen den Freiraum zu nehmen, den sie für ihre Entwicklung brauchen.
(letzte Aktualisierung am 19.12.2024)