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Warum hat mein Kind keine Clique?

Die Dynamik von Jugendgruppen

Jugendgruppen sind sensible und oft komplexe Gebilde. Sie basieren auf Regeln, gemeinsamen Interessen und dem Verhalten der einzelnen Mitglieder. Dabei entscheidet das Verhalten der Jugendlichen, wie sie in der Gruppe wahrgenommen und behandelt werden.

Bewertung und Ausschluss

  • Beobachtung des Verhaltens: Jugendliche beobachten und bewerten das Verhalten anderer sehr genau.

  • Ablehnung bei Regelverstößen: Kinder oder Jugendliche, die unsozial, feindselig oder abweichend von den Regeln der Gruppe handeln, werden oft ausgeschlossen.

  • Festes Bild der Clique: Auch wenn jemand sein Verhalten später ändert, bleibt das ursprüngliche Urteil der Gruppe meist bestehen, was eine spätere Aufnahme erschwert.

Desinteresse an unauffälligen Jugendlichen

  • Unbeachtete Mitglieder: Jugendliche, die zurückgezogen und unauffällig sind, werden oft einfach ignoriert, da sie für die Gruppe uninteressant wirken.

    Diese Kinder oder Jugendlichen haben wenig Chancen, sich in die Gruppe zu integrieren.

3. Lose Zugehörigkeit

  • Flexible Cliquenbindung: Manche Jugendliche gehören einer Clique nur lose an.

  • Vielfältige Kontakte: Sie bewegen sich häufig in mehreren Gruppen und wechseln zwischen diesen hin und her.

Unterstützungsbedarf bei Außenseitern

Wenn ein Kind überhaupt keinen Kontakt zu Gleichaltrigen hat und darunter leidet:

  • Gespräch suchen: Eltern sollten mit ihrem Kind sprechen und herausfinden, warum es keinen Anschluss findet.

  • Fähigkeiten fördern: Gibt es Talente oder Interessen, die in einer Gruppe besonders gefragt sein könnten?

  • Neue Möglichkeiten schaffen: Der Besuch eines Sportvereins, einer Musikschule oder ähnlicher Aktivitäten kann helfen, neue Kontakte zu knüpfen.

Vorsicht vor übermäßiger Einmischung

  • Keine erzwungene Freundschaften: Eltern sollten vermeiden, andere Jugendliche aktiv dazu zu bewegen, sich mit ihrem Kind anzufreunden.

  • Gefahr von Ablehnung: Jugendliche reagieren empfindlich auf Einmischung durch Erwachsene. Wenn Freundschaften erzwungen wirken, führt das oft zu noch größerer Ablehnung des eigenen Kindes.

  • Freundschaften müssen organisch wachsen: Beziehungen und Bindungen unter Jugendlichen entstehen aus Freiwilligkeit und gemeinsamen Interessen – sie lassen sich nicht erzwingen.

(letzte Aktualisierung am 07.01.2025)

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