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Jugendarbeitslosigkeit

Der Schritt in die Berufsausbildung oder das Arbeitsleben ist für viele Jugendliche eine entscheidende, aber auch schwierige Phase. Nicht immer gelingt der Übergang reibungslos – und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Manchmal fehlt die Orientierung oder Klarheit über die berufliche Zukunft, manchmal scheitert es am fehlenden Ausbildungs- oder Studienplatz oder an einem nicht ausreichenden Schulabschluss.

Eltern als Stütze in einer kritischen Lebensphase

Wie Sie helfen können:

  • Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, sich Klarheit über die eigene berufliche Zukunft zu verschaffen.

  • Suchen Sie gemeinsam nach Informationen zu verschiedenen Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten.

  • Motivieren Sie Ihr Kind, Praktika zu absolvieren, um Berufsbilder besser kennenzulernen und eigene Fähigkeiten zu testen.

Alles ist besser, als untätig zu Hause zu sitzen. Jede Aktivität – sei es ein Praktikum, ein Ehrenamt oder eine Weiterbildung – kann ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft sein.

Arbeitslos nach der Schule: Welche Möglichkeiten gibt es?

Auch wenn der Einstieg ins Berufsleben nicht sofort gelingt, gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote und Wege, wie Jugendliche Orientierung und Perspektiven finden können.

Beratung und Unterstützung durch die Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit ist eine zentrale Anlaufstelle für Jugendliche, die auf der Suche nach beruflichen Perspektiven sind. Dort können Sie und Ihr Kind:

  • Beratungsgespräche wahrnehmen, um Stärken, Interessen und mögliche Berufsfelder zu identifizieren.

  • Informationen zu Maßnahmen und Programmen erhalten, die speziell für arbeitssuchende Jugendliche entwickelt wurden, wie z. B.:

    • Nachholen eines Schulabschlusses

    • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen zur gezielten Vorbereitung auf eine Ausbildung

    • Praktika zur Orientierung und Berufsfindung

Die Berater der Agentur helfen auch dabei, Alternativen zu einem ursprünglich gewünschten Beruf zu finden oder andere Ausbildungswege aufzuzeigen.

Sinnvolle Überbrückungsmöglichkeiten

Wenn Ihr Kind auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz warten muss, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Zeit sinnvoll zu nutzen:

  1. Freiwilliges soziales Jahr (FSJ): Tätigkeiten im sozialen Bereich bieten wertvolle Erfahrungen und Einblicke in die Arbeitswelt.

  2. Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ): Hier können Jugendliche in Umwelt- und Naturschutzprojekten aktiv werden.

  3. Praktika und Nebenjobs: Diese ermöglichen nicht nur berufliche Orientierung, sondern stärken auch Soft Skills wie Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit.

Ein Schritt nach dem anderen

Der Weg in die Berufswelt ist nicht immer geradlinig, doch es gibt stets neue Chancen. Mit Geduld, Zuversicht und Ihrer Unterstützung kann Ihr Kind seine Ziele erreichen. Als Eltern sind Sie ein wertvoller Begleiter, der Mut macht und den Blick für neue Perspektiven öffnet.

(letzte Aktualisierung am 10.12.24)

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