App Logo

Knopfbatterien: Eine Gefahr für Kinder

Knopfbatterien sind in fast jedem Haushalt zu finden. Sie stecken in Fernbedienungen, Uhren, LED-Kerzen, Spielzeugen und vielen anderen Geräten. Doch für kleine Kinder sind sie eine große Gefahr.

Warum sind Knopfbatterien gefährlich?

Knopfbatterien sehen harmlos aus. Sie sind klein, rund und glänzend – für Kinder wirken sie wie etwas zum Spielen oder sogar zum Essen. Wenn ein Kind eine solche Batterie verschluckt, kann das jedoch schlimme Folgen haben.

Im Körper kann die Batterie stecken bleiben und mit Speichel reagieren. Dadurch entsteht eine chemische Reaktion, die das Gewebe verätzt. Schon nach wenigen Stunden kann es zu schweren inneren Verbrennungen kommen. In manchen Fällen endet dies sogar tödlich.

Woran erkenne ich, dass ein Kind eine Knopfbatterie verschluckt hat?

  • Einseitig laufende oder verstopfte Nase

  • Nasenbluten

  • Schmerzen

  • Laufendes Ohr

  • Hörminderung

  • Appetitlosigkeit

  • Bauchschmerzen

  • Erbrechen von Blut

Bei Auftreten dieser Symptome sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.

Was tun im Notfall?

🗸 Ruhe bewahren: Panik hilft weder Ihnen noch dem Kind.

Kein Erbrechen auslösen: Versuchen Sie nicht, das Kind zum Erbrechen zu bringen.

Keine Flüssigkeiten oder Nahrung geben!

🗸 Sofortige medizinische Hilfe: Bringen Sie das Kind umgehend in die nächste Notaufnahme oder rufen Sie den Notruf (112).

🗸 Informationen bereithalten: Wenn möglich, nehmen Sie die Verpackung der verschluckten Batterie mit, um dem medizinischen Personal genaue Informationen zu geben.

Wie kann ich mein Kind präventiv schützen?

  • Batterien sicher aufbewahren – Außer Sicht- und Reichweite von Kindern lagern.

  • Produkte prüfen – Achten Sie auf kindersichere Batteriefächer und überprüfen Sie diese regelmäßig.

  • Beim Wechsel vorsichtig sein – Batteriefachschrauben festziehen, aber nicht überdrehen.

  • Sofort entsorgen – Leere Batterien nicht herumliegen lassen, sie können weiterhin gefährlich sein.

  • Auf Warnhinweise achten – Verpackungen und Etiketten sorgfältig lesen.

  • Andere informieren – Familienmitglieder und Betreuungspersonen über die Gefahr aufklären.

  • Sichere Alternativen wählen – Manche Hersteller bieten kindersichere Batterien mit einer bitteren Beschichtung an.

➤ Mehr Informationen bietet die Broschüre des Universitätsklinikums Regensburg, die hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann.

Schnelle Hilfe:

  • Notruf: 112

  • Giftnotruf München T: 089 - 19 240

  • Giftnotruf Berlin T: 030 - 19 240

(Bild: "saulhm" auf Pixabay.com)

Ansprechpersonen

Ihre Browserversion ist veraltet.

Diese Web-App ist mit veralteten Browsern wie dem Internet Explorer 11 nicht kompatibel. Bitte nutzen Sie um schnell & sicher zu surfen einen modernen Browser wie Firefox, Google Chrome, oder Microsoft Edge.