ChatGPT: Neue Kindersicherung für Familien – das sollten Eltern wissen
Der KI-Chatbot ChatGPT wird von vielen Jugendlichen regelmäßig genutzt. Mit einer neuen Kindersicherung bietet OpenAI nun erstmals Möglichkeiten, die Nutzung durch Kinder und Jugendliche besser zu begleiten.
Was Eltern einstellen können
Nach der Verknüpfung von Eltern- und Kinderaccount lassen sich unter anderem folgende Funktionen steuern:
Ruhezeiten festlegen (z. B. nachts keine Nutzung)
Sensible Inhalte reduzieren
Gruppenchats deaktivieren
Bildgenerierung ein- oder ausschalten
Datennutzung für KI-Training unterbinden
Kurzanleitung: So richten Sie die Kindersicherung ein
Im eigenen ChatGPT-Account auf das Profilbild klicken
„Einstellungen“ auswählen
„Kindersicherung“ öffnen
„Familienmitglied hinzufügen“ wählen
E-Mail-Adresse des Kinderaccounts eingeben
Verbindung bestätigen (nach Zustimmung des Kindes)
Wichtige Hinweise für Eltern
Die neuen Funktionen sind hilfreich, haben aber Grenzen: Eine zuverlässige Altersprüfung fehlt, Einstellungen sind teils unflexibel und ein vollständiger Schutz vor ungeeigneten Inhalten ist nicht garantiert. Zudem haben Eltern keinen Einblick in die Chatverläufe, und Kinder können die Verknüpfung unter Umständen selbst wieder aufheben.
Fazit:
Die Kindersicherung kann unterstützen – ersetzt aber nicht das Gespräch. Begleiten Sie Ihr Kind aktiv, sprechen Sie über Inhalte und legen Sie gemeinsam Regeln für die Nutzung von KI fest.
Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel von klicksafe