Gewaltfreie Erziehung: Viele Eltern greifen noch immer zu körperlichen Strafen
Trotz des seit 25 Jahren gesetzlich verankerten Rechts auf gewaltfreie Erziehung hält fast ein Drittel der Bevölkerung einen „Klaps“ weiterhin für eine angemessene Sanktion. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Befragung der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm in Kooperation mit UNICEF Deutschland. Die KJF Augsburg nimmt das Jubiläum des Gesetzes zum Anlass, erneut auf das wichtige Kinderrecht aufmerksam zu machen und Familien gezielt zu stärken.
Stress, eigene belastende Kindheitserfahrungen oder fehlende Konfliktstrategien könnten dazu führen, dass Eltern ungewollt zu Gewalt greifen. Die KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung unterstützt sie dabei, aus solchen Mustern auszusteigen.
Beraterinnen empfehlen, Belastungssituationen frühzeitig zu unterbrechen und Routinen, Pausen sowie eigene Beruhigungsstrategien zu nutzen. Wut sei menschlich, betonen sie – entscheidend sei, die eigenen Grenzen nicht zu überschreiten und den Ursachen für starke Emotionen auf den Grund zu gehen.
Die KJF bietet an mehreren Standorten im Ostallgäu kostenfreie, vertrauliche Beratung an – in Kaufbeuren, Buchloe, Marktoberdorf und Füssen. Die Fachkräfte helfen unkompliziert bei Fragen rund um Erziehung und Familienalltag.
Pressemitteilung vom 27..11.25 https://www.kjf-kinder-jugendhilfe.de/
Bildquelle: pixabay.com
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