Seit fünf Jahren gibt es in Bayern das Projekt „Digital Streetwork Bayern“, das Jugendliche direkt auf Plattformen wie Instagram, Snapchat oder Telegram erreicht. 14 hauptamtliche Streetworker beraten junge Menschen anonym und niedrigschwellig unter anderem bei Einsamkeit, emotionalen Krisen und Zukunftsängsten.
Seit 2021 fanden rund 14.700 Beratungsgespräche statt. In mehr als 720 Fällen wurden Jugendliche länger begleitet und an passende Fachstellen vermittelt. Das Projekt wird jährlich mit rund 1,7 Millionen Euro gefördert und vom Bayerischen Jugendring koordiniert.
Jugendministerin Ulrike Scharf und BJR-Präsident Philipp Seitz betonen die wachsende Bedeutung digitaler Jugendarbeit. Gleichzeitig wird eine stärkere Regulierung von Social-Media-Plattformen und KI-Angeboten sowie mehr Medienkompetenz und Jugendschutz gefordert.
Weitere Informationen finden Sie auf: „Digital Streetwork Bayern" und Pressemitteilung vom 16.09.26
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