Viele Eltern freuen sich auf ihr Baby – und stehen dann plötzlich vor einer unerwarteten Belastung: Das Kind schreit lange und häufig, obwohl es gut versorgt ist. Das ist in den ersten Lebensmonaten völlig normal. Ab der zweiten Woche nimmt das Schreien meist zu und erreicht um die sechste Woche seinen Höhepunkt. Im zweiten Monat schreien Babys durchschnittlich zwei bis zweieinhalb Stunden am Tag. Ab dem vierten Monat lässt die Phase in der Regel nach. Doch jedes Kind ist anders.
Wichtig ist: Weder das Baby noch die Eltern „sind schuld“. Anhaltendes Schreien kann jedoch sehr belastend sein. Deshalb sollten Mütter und Väter frühzeitig Unterstützung suchen – bei Familie, Freunden, Beratungsstellen oder speziellen Schreiambulanzen.
Ein zentraler Hinweis: Babys niemals schütteln. Das kann schwere, dauerhafte Schäden verursachen. Studien zeigen, dass viele Eltern die Gefahr noch immer unterschätzen.
Eltern sind mit dieser Herausforderung nicht allein – und Hilfe kann die Situation oft deutlich entlasten. Weitere Infos gibt es hier.
Textquelle: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)
Bildquelle: pixabay.com
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